Familien nicht mit ungeklärten Fragen alleine lassen

Gemeinde Nottuln bietet ab dem ersten April in Zusammenarbeit mit dem Kreis-Jugendamt und Ehrenamtlichen Begrüßungsbesuche zu Thema „Informierte Eltern haben’s leichter” an


Ab dem 1 April bietet die Gemeinde Nottuln in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt und bislang sechs eigens dafür qualifizierten Ehrenamtlichen aus Nottuln und den Ortsteilen Darup, Schapdetten und Appelhülsen Begrüßungsbesuche für junge Familien an. Dabei werden sie die Familien über Angebote für Eltern und ihre Kinder informieren oder die ganz individuellen Fragen der jungen Eltern beantworten. Unser Bild zeigt (v.l.) Andrea Menschner vom Kreis-Jugendamt, die Ehrenamtlichen Hedwig Thieme (Appelhülsen), Andrea Peper-Kewitz (Schapdetten) Lisa Hellmich (Appelhülsen), Bärbel Stehr, Brigitte Lenfers (beide Nottuln) und Miriam Wensing (Darup), die Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Nottuln, Carola König, Yvonne Benson vom Kreis-Jugendamt sowie Benedikt Gellebeck, Fachbereichsleiter der Gemeinde Nottuln (Mitte). Foto: Gemeinde Nottuln

Informierte Eltern haben es leichter. Gut, wenn sie wissen, welche kleinen und großen Veränderungen auf sie mit dem neuen Erdenbürger zukommen können. Gut, wenn sie wissen, welche Angebote es für Eltern und Kinder in Nottuln und im Kreis Coesfeld gibt. Gut, wenn sie wissen, wo sie sich im Umgang mit ihren Kindern auch einmal Hilfe holen können.
Erste, grundlegende Informationen dazu erhalten die frischgebackenen Eltern mit dem Elternbegleitbuch, dass sie sich entweder von der Gemeinde Nottuln zuschicken lassen oder sich in der Zentrale des Nottulner Rathauses abholen können. Künftig sollen die Info-Mappen auch in den Kindergärten der Gemeinde zur Abholung bereit liegen.
Ab dem ersten April kommt noch eine dritte Möglichkeit hinzu, wie frischgebackene Eltern in den Besitz des informativen Elternbegleitbuchs kommen können.
Dann wird die Gemeinde Nottuln in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt und eigens dafür qualifizierten Ehrenamtlichen aus Nottuln und den Ortsteilen Darup, Schapdetten und Appelhülsen Begrüßungsbesuche anbieten. Nach Absprache und vorheriger Anmeldung suchen sie die jungen Familien auf und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Informieren sie – neutral – über Angebote für Familien, leisten Hilfestellung beim Finden des richtigen Wegs durch den Behörden-Dschungel und beantworten ihre ganz individuellen Fragen. 
Außerdem dem Elternbegleitbuch haben die Damen zahlreiche weitere Informationen – auch in Papierform – sowie kleine Geschenke für das Neugeborene und seine Geschwister dabei.
Bislang haben sich sechs Frauen aus Nottuln und seinen Ortsteilen zusammengefunden, um sich in den Dienst der jungen Familien zu stellen. Hedwig Thieme, Lisa Hellmich (beide Appelhülsen), Miriam Wensing (Darup), Andrea Peper-Kewitz (Schapdetten) sowie Bärbel Stehr und Brigitte Lenfers (beide Nottuln) freuen sich schon auf ihre neue Aufgabe, der eine rund vierwöchige Schulung vorausgehen wird.

„Mit diesem Besuchsdienst soll jungen Eltern der Zugang zu familienunterstützenden Angeboten erleichtert werden. Damit sie mit ihren ungeklärten Fragen nicht alleine gelassen werden”,  erklärte Andrea Menschner, die beim Jugendamt des Kreises Coesfeld als Netzwerk-Koordinatorin „Frühe Hilfen” arbeitet und jetzt die sechs Interessentinnen bei einem gemeinsamen Treffen zusammen mit zwei Vertretern der Gemeinde Nottuln, Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck und Ehrenamtskoordinatorin Carola König, in das System „Begrüßungsbesuche” einführte.

„Es ist ein absolut freiwilliges Angebot”, betonte Menschner. Den Besuchsdienst „Informierte Eltern haben’s leichter” gibt es bereits seit 2006 im Kreis Coesfeld. „Er wird von den Familien sehr gut angenommen”, verwies die Mitarbeiterin des Kreis-Jugendamtes auf eine Erfolgsgeschichte.

Als erste Kommune bot Lüdinghausen diese Leistung seinerzeit an. Es folgten Senden, Ascheberg, Olfen, Rosendahl und Billerbeck. Havixbeck und Nordkirchen decken diese Dienstleistung über ihre Familienbüros ab. Die Städte Dülmen und Coesfeld organisieren ähnliche Angebote über die eigenen Jugendämter.

Nun hat auch Nottuln diese besondere Form des Besuchsdienstes an den Start gebracht. Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck freute sich darüber, dass die Gemeinde Nottuln zusammen mit dem Kreis-Jugendamt die passenden Rahmenbedingungen für einen solchen Dienst geschaffen hat.  Dazu gehört, dass bei der Nottulner Ehrenamtskoordinatorin die Fäden für die Arbeit der Ehrenamtlichen im Besuchsdienst zusammenlaufen. „Selbstverständlich bleibt dabei der Datenschutz gewahrt”, machte Carola König deutlich, dass der sensible Umgang mit diesen Informationen beim Besuchsdienst ganz oben steht.
 „Das ist heute ein guter Anlauf”, lobte Gellenbeck das rege Interesse seitens der Ehrenamtlichen, sich in einem solchen Besuchsdienst zu engagieren, damit Familien mit kleinen Kindern in Nottuln und seinen Ortsteilen gut ankommen.

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