Mikrowellen für deutsch-französisches Kunstprojekt „Partnerschaftsbank” gesucht

Mit ihrer Hilfe werden Mosaik-Plättchen aus Glas hergestellt/ Wer ein solches Gerät spenden möchte, kann es im Rathaus abgeben


Zum Glas-Fusing braucht man keinen teuren Brennofen, eine ganz normale Mikrowelle reicht aus. Jetzt braucht das deutsch-französische Kunst-Projekt „Partnerschaftsbank” dringend noch weitere dieser Geräte, um die benötige Anzahl dieser Mosaik-Plättchen aus Glas herzustellen. Wer ein solches Gerät spenden möchte, kann es gerne im Rathaus abgeben. Foto: Partnerschaftskomitee

Eine Mikrowelle kann nicht nur Essen erwärmen, sondern sie eignet sich auch bestens zum Glasschmelzen. Vorausgesetzt, man verfügt neben der Mikrowelle noch über einen Hot-Pot und ausreichend technisches Verständnis, um aus einfachem Flachglas und farbigen Glaspulver kleine bunte Mosaikplättchen herzustellen.  
Die Kinder der Appelhülsener Marien-Grundschule haben das Verfahren des „Glas- Fusing” bereits in den vergangenen Wochen kennengelernt. Jetzt waren die Schülerinnen und Schüler aus mehreren Grundschulen in Nottulns französischer Partnerstadt St. Amand-Montrond an der Reihe, in diese Technik eingeweiht zu werden (siehe Foto). 
Was Dank Christian Wermert von der Gemeinde Nottuln, selbst versierter Glaskünstler, und Günter Dieker, Vorsitzender des Städtepartnerschaftskomitees, und so manchen weiteren Helfern ganz hervorragend geklappt hat.
Alle französischen und deutschen Kinder haben fleißig gearbeitet und eine Menge dieser Glasplättchen hergestellt, die auf der neuen Partnerschaftsbank zu einem bunten Mosaik verklebt werden sollen.
Eingeweiht wird diese gemauerte Bank mit dem Standort Joseph-Moehlen-Platz als Symbol für die lebendige Freundschaft zwischen Nottuln und St. Amand-Montrond im Rahmen der Festwoche zum 35-jährigen Bestehen der deutsch-französischen Partnerschaft, das vom 1. bis zum 5. Mai im Stiftsdorf gefeiert wird.

Ohne Frage – die kleinen Künstler waren eifrig und mit sehr viel Freude bei der Sache. Doch ihre Ausbeute reicht längst nicht, um die Rückenlehne der Partnerschaftsbank mit einem solchen Mosaik aus bunten Glasplättchen auszustatten.
„Uns fehlt noch so einiges”, machen Günter Dieker und Christian Wermert deutlich. 
Wesentlich schneller am Ziel wären die kleinen Künstler und ihre erwachsenen Betreuer, wenn sie mehr Mikrowellen für das Mosaik-Projekt zur Verfügung hätten, erklärt Christian Wermert.

Er ruft deshalb die Nottulner Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre überzähligen oder nicht mehr genutzten Mikrowellen-Geräte für dieses Projekt zur Verfügung zu stellen. „Jedes dieser Geräte eignet sich zum Glas-Fusing”, sagt Wermert und weist darauf hin, dass „die Mikrowellen-Geräte gerne bei uns im Rathaus abgegeben werden können.”
Je mehr Mikrowellen-Geräte den Mosaik-Künstlern für das Glas-Fusing zur Verfügung stehen, desto schneller kann die Zahl der Glasplättchen wachsen, die für die Gestaltung der Partnerschaftsbank gebraucht wird. „Und von denen brauchen wir noch jede Menge”, appelliert Christian Wermert an die Hilfsbereitschaft der Nottulnerinnen und Nottulner, ein bislang einmaliges deutsch-französisches Kunst-Projekt zu unterstützen.    

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